Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt

 

Webnews



http://myblog.de/fairytale4

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
advent advent

„Jetzt kommt endlich!“ Mein Bruder(Basti) und mein bester Freund(David) klopften an die Tür. Mia(meine beste Freundin) und ich machten und gerade noch fertig, wir wollten alle zusammen auf eine Weihnachtsparty gehen. Heute war der 4. Advent, der letzte Tag vor Weihnachten und der Tag der großen Party. „Wir kommen ja schon!“ „Wenn du dich nicht beeilst, brat ich deine Katze.“ Das sagte Basti immer, wirklich immer, dabei liebte er unseren Kater genau so wie ich. Da waren wir auch schon fertig. „Na jetzt weiß ich, wieso Mama will, dass ich auf euch aufpasse, wollt ihr euch nicht was anziehen, was größer als ein Handtuch ist.“ „Kommt jetzt, oder wollt ihr, dass wir uns noch mal umziehen.“ Das zeigte Wirkung. „Tschüss Mum.“ „Tschüss! Basti, David bringt sie mir ordentlich nach Hause, kein Alkohol, keine Drogen, kein Sex.“ Meine Mutter, machte sich einen Kopf um Sachen…Lachend gingen wir los. Draußen hatte es Angefangen zu schneien. War das schön, aber kalt. Zum Glück war die Party in einem Haus nicht weit von uns.

Als wir ankamen war die Party schon in vollem Gange. Die Musik hörte man zwei Straßen weiter, natürlich Weihnachtsmusik. Oh Gott nein, da bin ich von zu Hause geflüchtet, weil Mama die ganze Woche schon ihre neue Weihnachtscd hört und dann das. Na ja, Party ist Party.

Wir gaben unsere Jacken ab und stürzten uns in Getümmel. Mia hatte direkt ihren Freund gefunden (wieso waren eigentlich alle vergeben nur ich nicht?) und war verschwunden. Basti ist auch verschwunden und irgendwie hatte ich David auch verloren. Toll, das Fest der Liebe und meine Lieben hatten mich nach nicht mals fünf Minuten verlassen. Also machte ich mich erstmal auf die Suche nach etwas zu trinken. Natürlich kein Alkohol, da meine Mum es uns ja verboten hatte. Außerdem roch das, was sie da hatten irgendwie nach Schimmel. „Heyy!“ Gregor, der beste Freund meines Bruders, tauchte hinter mich auf. Er war eigentlich ganz süß. Na ja, er war wirklich SÜß! „Alles klar bei dir?“ „Bestens.“ Ich lächelte verlegen. „Du bist süß.“ Er hatte das tatsächlich gesagt! Ihr habt es doch auch mitbekommen?! Er hat es gesagt, ich bin süß!! Er nahm mich an der Hand und zerrte mich hinter sich her! Oh mein Gott und das so früh am Abend. Japadapaduu! IM Flur, wo nichts los nahm, nahm er meine Hände und drängte mich an die Wand. Wie festgenagelt stand ich an die Wand gedrängt. Oh Gott. Ich meine ich wollte schon lange von ihm geküsst werden. Aber man roch seine Fahne wahrscheinlich bis nach Australien. Außerdem kribbelte nichts. Also Notbremse ziehen und abhauen. Nur wie, er hielt mich fest und kam immer näher. Bah. „GREGOR!“ Ich schrie auf und sah meinen Bruder. Er sah wütend aus, so wütend habe ich ihn noch nie gesehen. „Basti.“ „Komm her Kleine, Gregor, du bekommst Probleme. Lass die Finger von meiner Schwester.“ Er zog mich mit sich weg. „Was hast du dir dabei gedacht?“ „Das wollte ich nicht. Ich bin so froh, dass du gekommen bist.“ „Dafür bin ich da ja, denk dran Mama hat gesagt kein Sex.“ „Wieso hast du so Leute zum Freund?“ „Weißt du, zu Mädchen ist er eben etwas eigenartig.“ „Danke. Ich hab dich lieb.“ „Kein Problem. Hab dich auch lieb.“ Und weg war er wieder mein Schutzengel. Mir war das so peinlich, dass mein Bruder mich erwischt hat, am liebsten würde ich in einer Kluft verschwinden, besser wurde es bestimmt nicht mehr. Soll ich gehen? Aber ich wollte doch nicht ohne geküsst zu werden nach Hause gehen, das hatte ich leider mit Mia gewettet. Ich werde nicht aufgeben, aber auch nie wieder wetten. Hätte Gregor mich wenigstens kurz geküsst, hätte ich jetzt gehen können. Mittlerweile war so ziemlich jeder hier besoffen. Ok, eigentlich höchstens die Hälfte, aber anders hört es sich dramatischer an. Ich war noch auf der Suche nach einem potentiellen Opfer, dass ich küssen konnte. Doch hier lief eine Menge Mist rum. Ein Junge stieg gerade auf den Tisch und fing an mitzusingen und sich auszuziehen.

Ich kam an einem Spiegel vorbei. So schlimm sah ich nicht aus. Ich hatte passend zu Weihnachten ein weißes Shirt an, daran war eine Weihnachtsmütze genäht und eine rote Hotpants mit weißen Bommeln dran. Süß irgendwie.

Ich traf ein paar Freundinnen und wir plauderten ein wenig. Aber auch sie hatten alle ein Freund und mussten gleich zu ihnen hin. Man, nur ich stand da, alleine. Dabei hatte ich extra an Santa geschrieben, ich wollte einen Freund.

Santa baby,

Think of all the fun I've missed
Think of all the fellas that I haven't kissed
Next year I could be just as good
If you check out my Christmas list

Und natürlich verging der Abend nicht ohne das ich mich einmal richtig blamiertem wieso eigentlich. Weil ich es bin und mir immer was peinliches passiert.

Fangen wir da an wo es passiert ist. Also ihr erinnert euch an das weiße T-Shirt, dass ich trage? Ich stand nutzlos in der Ecke rum, in der ich schon stehe, seit mich meine Freundinnen verlassen hatten, in der Hoffnung, dass dort nicht los war. Es war auch eigentlich nichts los, bis jemand betrunken auf mich zu kam. Er sang „Last Christmas“ Und schaukelte bedrohlich. Es dauerte nicht lange und ich hatte die Bowle, die er, wieso auch immer, bei sich hatte, über meinem T-Shirt. Richtig, ich hatte keinen BH an. Ich hasste Mia, sie hatte immer so dumme Ideen. „SCHEIßE DU ARSCH.“ Der Typ zeigte auf mich: „Wow, Leute schaut mal.“ Daraufhin schaute auch jeder, wirklich jeder. Nur mein Retter war nicht da. Scheiße, scheiße. Ich versuchte mir alles zu verdecken, was sich verdecken ließ. Mia kam mit David auf mich zu. Die Zwei retteten mich ins nächste Bad. „Oh Gott.“ Mia lachte. „Ich hasse dich Mia.“ „Mädels, das Fest der Liebe.“ „Schau mich doch mal an.“ Ich drehte mich zu ihm. Er schaute beschämt weg. Oh, ich verdeckte mich schnell wieder. Mia war dabei ihr Oberteil auszuziehen. Sie hatte ein Top drunter. Gemeine Kuh, so was nennt man dann beste Freundin. Ich entkleidete mich, trocknete mich ab und zog ihr Oberteil an. David hatte sich umgedreht. „Fertig.“ Mia lachte: „David, du hast das Beste verpasst.“ „Ich bin nur nicht so unverschämt wie du.“ „Ich bin dann mal ihr zwei hübschen.“ Zack war Mia weg. Wie ich sie liebte. David und Mia hatten sich nie verstanden, aber nur weil sie es liebten zu streiten. „Komm. Ich bring dich nach Hause, wie ich dich kenne, willst du nicht länger bleiben.“ Nein, das musste ich mir nun wirklich nicht antun. Ich tapste hinter ihm her und natürlich kamen einige Kommentare und ich war wahrscheinlich rot wie Klatschmohn. Uns wurde gleich eine Affäre angedichtet, weil wir im Bad waren. Danke. Ich hab ja gesagt, besser kann es nicht werden. Wir verschwanden so schnell es ging und lachten uns kaputt. Es war aber irgendwie auch, lustig. „So was schaffst nur du.“ „Ja wie immer.“ Den ganzen Weg konnten wir nicht aufhören zu lachen, wir mussten uns die Bäuche halten. Zu Hause angekommen klingelte ich, weil Mum dringend wissen wollte, wann ich da war und mit wem. „Hallo ihr Zwei. Oh Mistelzweig.“ Trällerte sie. Und schwups hatte sie uns zusammengeschupst und war verschwunden. Wir lachten. Kamen und näher. Ich spürte seine weichen Lippen auf meinen. Es kribbelte. Oh nein, ich hatte mich verliebt, wie sollte das weitergehen?! Er küsste mich sanft. Ich schwebe…und werde fallen. Und er küsste mich fester. Es kribbelt auch bei ihm! Ich spürte es. Ich schlang meine Arme um ihn, er hob mich hoch und drehte sich.

Danke Santa! DANKE

12.1.08 00:04
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(13.1.08 19:16)
supa, geschichte

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung